Olivier Giroud vor 2. WM-Finale

Er feiert mit Jesus und will sich in Israel taufen lassen

Olivier Giroud sorgt für Pokale: WM-Sieger 2018, Gewinn der Champions-League, Meister in Italien und Frankreich und viermal Cup-Sieger in England. Seine Kraft schöpft er aus dem christlichen Glauben, wie er auch nach dem jüngsten Erfolg bekundet.
Olivier Giroud dankt Gott auf dem Spielfeld (Bild: Instagram)

Mittlerweile ist Olivier Giroud der Torschützenkönig der «Les Bleus», mit 53 Toren für seine Elf überholte er Thierry Henry (51 Tore). Kylian Mbappé erzielte im Alter von 23 Jahren bereits 33 Treffer und liegt damit schon auf Rang sieben.

Insbesondere nach dem Erfolg über England im Viertelfinale wurde Giroud in der Presse gelobt, nachdem er das entscheidende Tor erzielt hatte … und er sprach über seinen Glauben. Im Gespräch mit «TF1» erklärte er: «Sie kennen meinen Glauben, ich habe immer daran geglaubt. Es ist Gottes Plan.»

An der WM lieferte Giroud ein Doppelpack im ersten Spiel gegen Australien, ein weiteres im Achtelfinale gegen Polen und noch eines gegen England im Viertelfinale. Und bei jedem erzielten Tor zeigt Olivier Giroud gen Himmel, um Jesus seine Dankbarkeit auszudrücken.

Mann der Titel

Erst im Sommer führte Olivier Giroud in Italien die AC Milan zu ihrem 19. italienischen Meistertitel. In dem Spiel, welches die Meisterschaft sicherte, zeichnete sich Giroud beim 3:0-Sieg als Doppeltorschütze und Mann des Spiels aus – anschliessend nutzte er diese Gelegenheit, um seine Liebe zu Jesus zu zeigen. Auf einem Instagram-Foto war er in einem T-Shirt mit der Aufschrift «I Love Jesus» und mit dem Pokal zu sehen.

Somit ist Giroud mittlerweile französischer Meister (2012), italienischer Meister (2022), viermal englischer Cup-Sieger (2014, 2015, 2017 und 2018). Ausserdem gewann er die Europa League (2019) sowie die Champions League (2022). Haben wir noch etwas vergessen? Ja richtig: Nations-League-Sieger 2021 und der WM-Titel 2018.

Vor einiger Zeit sagte er: «Als Christ würde ich mich sehr gerne im Jordan in Israel taufen lassen. Ich habe gesehen, dass Willian, mein brasilianischer Kollege, als ich noch bei Chelsea war, das getan hat, und das wäre etwas, das mir guttun würde. Eine Reise ins Gelobte Land, nach Israel, das wäre sehr symbolisch und bedeutungsvoll für mich.»

Famille, Foot et Foi

Olivier Giroud spricht öfters über seinen Glauben, zum Beispiel in seiner Autobiografie «Toujours y croire» («Ich glaube immer»). Mit dieser will er eine Botschaft der Hoffnung aussenden, unter anderem betont es seine Liebe zu Jesus.

In mehreren Fernseh- und Radiosendungen sprach Giroud über seinen Glauben. «Gott ist immer bei mir, und das beruhigt mich», sagte er beispielsweise zu «RTL».

Am Ende des Interviews erklärte Olivier Giroud das Akronym des französischen Fussballverbandes (FFF) mit «Famille, Foot et Foi» («Familie, Fussball und Glaube»); die drei Worte, die ihn definieren.

Alpha-Kurs durchlaufen

Ausserdem durchlief Olivier Giroud den Alpha-Kurs (Livenet berichtete) der Kirche «Holy Trinity Brompton» in London; im deutschen Sprachraum wird dieser von «Campus für Christus» angeboten.

Giroud sagt, dass der Alpha-Kurs ihm eine «fantastische Erfahrung» geboten habe, seinen Glauben mit einer Reihe von Freunden zu teilen, die er eingeladen habe. «Ich habe Alpha in den letzten zwei Monaten online gemacht. Ich muss sagen, es war eine fantastische Erfahrung ... meinen Glauben mit Freunden zu teilen, die ich zu Alpha eingeladen hatte.»

Und weiter: «Ich empfehle es natürlich sehr. Zögern Sie nicht, es ebenfalls zu tun. Es ist fantastisch, und Sie werden nicht enttäuscht sein. Seien Sie gesegnet, und seien Sie weiterhin ein Segen.»

Jeden Tag in der Bibel lesen

Gegenüber der «Daily Mail» sagte Giroud einmal, dass jeder Tag ein gesegneter Tag sei: «Ich studiere die Bibel und möchte mehr über Jesus wissen.» Weiter machte er bereits auf das Neue Testament «More Than Sports» aufmerksam, welches Lebensberichte von Sportlern enthält: «Ich empfehle dir, dieses Buch der Zeugnisse zu lesen. Vergiss nicht, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.»

Oder in der «L'Equipe» betonte er: «Manchmal bete ich mitten in einem Spiel. Das Gespräch mit ihm erlaubt es mir, meinen Geist zu reinigen, es dauert nur wenige Sekunden, aber es hilft mir, meinen Frust zu beseitigen.»

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Datum: 18.12.2022
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Premier / Evangelical Focus

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