Sein letztes Gefecht?

Chuck Norris gibt Filmkarriere auf – um Frau zu retten

Action-Held Chuck Norris (bald 78) gibt bekannt, seine Filmkarriere zu beenden, um seiner Frau beizustehen. Gena leidet laut dem Paar seit mehreren Jahren unter den Folgen von Injektionen, die sie vor einer MRI-Untersuchung erhalten hat.

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Chuck Norris und seine Frau Gena O'Kelley
«Ich gebe meine Filmkarriere auf, um mich auf meine Frau Gena zu konzentrieren», kündigte der Action-Star an. «Mein ganzes Leben dreht sich nun darum, sie am Leben zu erhalten.»

Das Paar geht davon aus, dass ihr Körper durch Spritzen Schaden genommen hat, die ihr vor einer MRI-Untersuchung verabreicht worden sind, um sie anschliessend auf rheumatoide Arthritis zu untersuchen. Seither leidet die 54-Jährige unter brennendem Nervenschmerz und Nierenleiden. Das Leiden zieht sich nun schon über vier Jahre, zwischenzeitlich fürchtete das Paar, dass Gena sterben würde.

«Als hätte ich Gift erhalten»

Für die Behandlung hat das Paar mittlerweile mehr als zwei Millionen US-Dollar ausgegeben. Deshalb wurden mehrere Hersteller medizinischen Zubehörs von den beiden verklagt. «Stunden nach der ersten Injektion fühlte es sich an als würde mein Körper brennen, wie wenn ich Gift erhalten hätte», erinnert sich Gina Norris. «Zuerst war der Schmerz an einer Stelle isoliert, dann breitete er sich aus.»

Der Kampf scheint sich gelohnt zu haben: Es sollen neue Sicherheitsmassnahmen umgesetzt werden für bestimmte Kontrastmittel, die beim MRI eingesetzt werden. Denn kleine Mengen würden bereits ausreichen, um zum Beispiel im Gehirn, in der Lunge oder im Gewebe zu verbleiben.

Einst unglücklich

In seinen Action-Streifen und -Serien wie «Missing in Action» oder «Walker, Texas Ranger» zeigte sich Chuck Norris dermassen unbesiegbar (er war auch fern der Leinwand der erste Mann aus dem Westen, der in Taekwondo den 8. Dan erreichte), dass seine Fans die «Chuck-Norris-Facts» entwickelten. Laut diesen trifft Chuck Norris elf von zehn Zielen, er hat zweimal bis Unendlich gezählt und er macht keine Liegestützen, sondern die Erde weicht ihm aus.

Chuck Norris sieht das anders. Er sieht sich als jemand, der selbst Halt braucht: «Ich gab mein Leben Jesus, als ich zwölf Jahre alt war. In diesem Alter liess ich mich taufen.» In der Unterhaltungsindustrie habe er dann aber den Blick «auf das, was wirklich wichtig ist, verloren». Immer sei er wütend gewesen und habe eine riesige Leere in seinem Inneren gespürt. «Nichts machte mich glücklich.»

Er erkenne vieles, wenn er jungen Schauspielern in die Augen schaue. «Sie versuchen, glücklich zu sein, doch man kann sehen, dass sie es nicht sind. Man sieht, wie sie Party machen und versuchen, die Leere in sich zu füllen, so wie ich früher auch. Sie versuchen es mit Drogen, Alkohol und alldem, das nicht erfüllt, bis man wirklich zum Glauben findet. Bei den Schauspielern, die an Jesus glauben, sieht man das in ihren Gesichtern.» Er empfehle allen, es mit dem Glauben zu probieren.

«Chuck, es ist Zeit, heimzukehren»

Später heiratete er Gena, eine Christin, die am Morgen stets in der Bibel las. Nach einer Weile fragte sie ihn, ob sie ihm vorlesen solle und las ab dann jeden Morgen daraus vor. «Nach einiger Zeit sagte ich: 'Nun lass mich mal lesen.' Und so begann ich, ihr vorzulesen. Dann kam der Moment, in dem es war als würde der Herr sagen: 'Chuck, es ist Zeit, heimzukommen. Es ist nun lang genug her.'» Und Chuck kehrte zu Gott zurück. «Und mein Herz war wieder erfüllt.»

Der Glaube seiner Mutter habe ihn beindruckt. «Sie liebte Jesus von ganzem Herzen und sie stellte sicher, dass wir das verstehen. Sie beeinflusste mich spirituell und gab mir einen Verantwortungssinn für mein Leben als Erwachsener.» Stets habe sie ihm gesagt, dass Gott einen Plan für ihn habe.

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Datum: 30.01.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Faith Family America / BCN

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