Sie beriefen sich auf Jesus

Clint Eastwood feiert die Helden aus dem Zug

Drei junge Männer verhinderten selbstlos ein Attentat auf einen Zug – 500 Menschen waren in Gefahr. Jetzt hat Hollywood-Legende Clint Eastwood einen Film über die drei gedreht. Die drei jungen Männer sagen, dass Gott ihnen die Kraft und den Mut gegeben hatte.

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Anthony Sadler, Alek Skarlatos und Spencer Stone (v.l.n.r.) nehmen an den Guys Choice Awards 2016 einen «Heroes Award» («Heldenpreis») von Clint Eastwood entgegen.
Allein Dank des beherzten Eingreifens dreier junger Männer wurde ein Terror-Anschlag in einem Zug nach Paris verhindert. Das Einschreiten dieser Mutigen geschah durch ihren christlichen Glauben, wie sie hinterher sagten (Livenet berichtete).

Wenige Tage nachdem Anthony Sadler mit zwei Freunden einen schwer bewaffneten Terroristen in einem französischen Zug überwältigte, besuchte er den Gottesdienst in seiner Baptisten-Gemeinde in Oak Park bei Sacramento – und wurde mit tosendem Applaus und Standing Ovation begrüsst (Livenet berichtete).

Ehre durch Bürgermeister und Clint Eastwood

Beim Gottesdienst mit dabei war Sacramentos Bürgermeister Kevin Johnson, der sagte, dass er die Sadlers gut kenne und dass er oft die Gottesdienste der Baptistengemeinde besuche. «Ich bin nicht überrascht, dass solches Heldentum aus dieser Gemeinde kommt. Sie ist ein Leuchtturm unserer Gesellschaft.»

Hollywood-Legende Clint Eastwood produzierte nun einen Film über das damalige Geschehen. «The 15:17 to Paris» («Der 15:17-Zug nach Paris») hält nicht hinter dem Berg, dass der Glaube an Gott den dreien half, die Terror-Attacke zu stoppen.

Sie spielen sich selbst

Die Heldentat ereignete sich am 21. August 2015, im Filmbeschrieb wird sie so wiedergegeben: «In staunendem Schweigen schaute die Welt die Medienberichte über den verhinderten Terror-Anschlag auf den Zug Nummer 9364 nach Paris. Ein Anschlag, der durch drei junge Amerikaner vereitelt wurde, die durch Europa reisten.»

Eastwood war sehr berührt vom Geschehen. Deshalb traf er die Entscheidung, dass die drei Helden sich gleich selbst spielen sollten – und so stehen Anthony Sadler, Alek Skarlatos und Spencer Stone vor der Kamera.

«Gott hatte seine Hand im Spiel»

In einem Begleitvideo zum Film sagt Skarlatos: «Die Chancen, dass uns das widerfährt, waren zu astronomisch gering als dass wir glauben könnten, dass es nur Zufall war. Gott hatte seine Hand im Spiel.»

Und Stone ergänzt: «Ich glaube, dass wir die Gefässe sind, die von ihm gebraucht werden, damit seine Arbeit getan wird. Es war eine Ehre, etwas Gutes zu tun.» Sadler spricht von einer Verantwortung, die Geschichte so weit wie möglich zu verbreiten, «um diese Gelegenheit, die er uns gegeben hat, nicht zu verschwenden». Der Glaubensaspekt kommt deshalb im Film nicht zu kurz.


Zum Thema:
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Datum: 07.02.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch / Christian Post

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