Beten auf der Strasse

110 Menschen öffentlich geheilt

Der Evangelist Torben Sondergaard berichtet, dass in den vergangenen zwei Jahren in Dänemark 110 Menschen getauft wurden, nachdem sie auf der Strasse, in Einkaufszentren oder am Arbeitsplatz geheilt worden waren.
Torben Sondergaard

Sondergaard geht regelmässig mit anderen Christen auf die Strasse, um für Kranke zu beten. «Christen müssen noch mutiger von Jesus erzählen und das ist eine gute Art, dies zu üben», sagt er. 80 bis 90 Prozent der Menschen, für die er oder andere aus seinem Team beten, sollen geheilt worden sein. Wenn nicht gleich, dann betet er zwei, drei oder sechs Mal für sie, «bis irgendetwas passiert.»

«In China kommen 70 Prozent aller Gläubigen durch eine Heilung im Familienkreis zum Glauben», erläutert Sondergaard. «Das ist eine Erfahrung, die ihnen niemand nehmen kann und die sie nicht so schnell vergessen, selbst wenn sie Jesus nicht nachfolgen möchten.»

Bild von Jesus prägen

Wenn jemand geheilt wird, erzählt Torben Sondergaard ihm noch, wie er Jesus kennen gelernt hat und wie das sein Leben veränderte. Die Leute, die ihr Leben Jesus geben, nimmt er postwendend mit, um andere Menschen zu heilen und ihr Zeugnis weiterzugeben.

«Wenn ein Vogelküken aus dem Ei schlüpft, hält es das Erste, was es sieht, für seine Mutter», so Sondergaard. «Mit neugeborenen Christen ist es genau das gleiche: Das Erste, was sie erleben, prägt ihr Bild von Kirche und Gemeinde. Deshalb nehme ich sie nicht mit in einen Hauskreis oder Gottesdienst, sondern auf die Strasse, damit sie andere Menschen heilen und ihnen im Alltag von Jesus erzählen. Das statuiert ein Exempel und sie werden diese Angewohnheit in ihren Familien, Schulen und am Arbeitsplatz beibehalten.»

Mülltone als Taufbecken

Sondergaard tauft Leute auch direkt, nachdem sie sich bekehrt haben – in welchem Wasser auch immer. «Einmal haben wir jemanden in einer Mülltonne getauft. Wir haben den Müll ausgeleert, die Tonne saubergemacht und mit Wasser gefüllt.»

«Wenn Menschen Jesus nachfolgen wollen, hole ich mein iPhone aus der Tasche und schicke ihnen sofort eine Freundschaftseinladung bei facebook. Dann können wir in Kontakt bleiben», erklärt Torben Sondergaard.

«Ich lade das Video von ihrer Heilung ins Netz und so können sie es mit ihren Freunden teilen.» Einige dieser Videos wurden über 10'000 Mal gesehen. Sondergaard bringt die Neubekehrten auch in kleinen Gemeinde-Gruppen zusammen, damit sie als Missionsteam weiterarbeiten können.

Zwei Video-Clips in englischer Sprache auf YouTube:
Schauen Sie, wie Tina aus Dänemark, die noch nie zuvor für jemanden gebetet hat, in Jesu Namen Menschen heilt.

Wunder auf der Strasse auch in Schweden: Zwei junge Männer in Schweden erleben Gott hautnah. «Es war irgendwie komisch, weil es so einfach war – so ganz anders als ich. Aber es war total cool!»

Datum: 02.08.2012
Autor: Torben Sondergaard
Quelle: Joel-News

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