Mikhaila Peterson

«Ich habe Gott gefunden»

Die Tochter des berühmten klinischen Psychologen Jordan Peterson enthüllte kürzlich ihre Erfahrung, wie sie zu Gott gefunden hat. Die Kanadierin beschreibt ihre Umkehr zu Jesus Christus als «sehr plötzlich».
Mikhaila Peterson

Die Tochter des berühmten klinischen Psychologen Jordan Peterson enthüllte kürzlich ihre Erfahrung, wie sie zu Gott gefunden hat. Die Kanadierin beschreibt ihre Umkehr zu Jesus Christus als «sehr plötzlich».

«Ich bin ziemlich neu darin», beschreibt Podcast-Moderatorin Mikhaila Peterson in ihrem Podcast vom 1. Oktober. «Seit ungefähr einem Monat lese ich die Bibel und ich bete. (…) Dabei erlebe ich sehr viel Frieden – wie ich ihn vorher nicht kannte. Das ist aussergewöhnlich, ich kann es fast nicht glauben.»

Auslöser zu ihrem Glauben an Gott sind laut Mikhaila Peterson vier grössere Probleme in ihrem Leben – vier Dinge, die «sehr schlecht liefen».

Im Laufe des Sommers reiste sie nach Austin, Texas, wo sie einen Christen traf und ihm von ihren Kämpfen erzählte. Dieser Mann erklärte ihr, dass sie Gott in ihrem Leben brauche.

Ruhe gefunden

Peterson sagte damals, sie sei sich nicht sicher, wie sie zu einer Beziehung mit Jesus Christus gelangen könne. Der Mann riet ihr, sie solle Gott bitten, dass er sich ihr offenbart.

«Ich ging an diesem Abend nach Hause und wälzte meine vier Probleme. Ich lag im Bett und betete ernsthaft. Und am nächsten Tag klärten sich alle vier Probleme auf sinnvolle Weise. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle vier an diesem Tag zufällig gelöst werden, war nicht gross.»

Mikhaila Peterson erinnert sich weiter: «Ich bin auch mit dieser Ruhe aufgewacht, die ich vorher nicht gefühlt hatte. Und das war genug. Ich dachte mir: 'OK, das reicht mir!'»

Über Bibel gebrütet

In den nächsten Wochen brütete sie über der Heiligen Schrift. «Ich las täglich die Bibel und betete.» Dann jedoch überlegte sie, ob der plötzliche Glaube an Gott nicht mehr als ein emotionaler Zufall war – ein flüchtiges Gefühl, das mit Logik und Vernunft wegerklärt werden konnte.

Peterson sagt, die zwei Tage, die danach folgten, waren miserabel und sie erinnerte sich an ein überwältigendes Gefühl von «existentieller Angst». «Ich hatte einen wilden Traum und wachte um 5:30 Uhr morgens auf, nachdem ich wie eine laute Donnerstimme vernommen hatte, die forderte: 'Tue es!' Ich glaube, ich wurde gerade von Gott angeschrien. Ich glaube, das ist einfach passiert. So fühlte es sich an.»

Vater setzte sich mit Glauben auseinander

Ihr Vater Jordan Peterson seinerseits hat sich im Laufe der Jahre öffentlich mit dem Glauben auseinandergesetzt. Er sagte einmal, er «handelt, als ob Gott existiert» und fügte hinzu: «Ich habe Angst, dass er existieren könnte.»

In diesem Frühjahr sagte Jordan Peterson dem orthodoxen christlichen Künstler Jonathan Pageau, dass er sich in einem Stadium seines Lebens befindet, in dem er offen für den Glauben an Jesus ist.

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Datum: 28.10.2021
Autor: Tré Goins-Phillips / Daniel Gerber
Quelle: Faithwire / gekürzte Übersetzung: Jesus.ch

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