Ben Becker: «Jesus hing für jeden von uns am Kreuz»

Ben Becker.
Bens neustes Werk
Ben Becker liest aus der Bibel.

Ben Becker liest in der Bibel. Auf der Bühne und mit einem 75köpfigen Orchester im Rücken. Hier sagt der deutsche Star-Schauspieler, warum. Sein Programm heisst: «Die Bibel – Eine gesprochene Symphonie».

Das Werk von Ben Becker (42) ist epochal: eine Bühnenshow mit einem grossen Orchester, dazu seine tiefe Stimme, mit der er Passagen aus der Bibel liest. Entstanden sei die Idee laut Becker durch das Lied „He’s Alive“ von Dolly Parton. «Ich wollte immer schon singen und als Dolly Parton verkleidet die Show-Treppe runterkommen.»

Zusammen mit dem Hamburger Theologen Markus Reinhardt habe er dann nächtelang am Küchentisch über der Bibel gebrütet und sich die Stellen markiert, die er später lesen wollte.

Tränen beim Lesen

Die Bibel fasziniere ihn. Becker in entschlossenem Ton: «Jetzt setz ich diesen Traum um, jetzt mach ich die Bibel. Ich spielte hervorragende Rollen und ernsthaft Theater. Ich beschäftige mich hobbymässig mit Literatur. Da die Leute mir eh alles zutrauen, darf ich das auch machen, und ich werde das machen!»

Und der Schauspieler über Gott: «Meine Gedanken unterscheiden sich sicher von einem evangelischen oder katholischen Geistlichen. Ganz naiv bin ich irgendwo auch Kommunist, aber das ist gar nicht so weit weg. Für mich ist Gott das Sein als solches.»

Auf dieses Existentielle stosse Becker in der Bibel immer wieder. «Selbst wenn ich nur das Gebet «Vaterunser» lese, fange ich schon fast an zu weinen. Denn ich bin da sehr nah, sehr ehrlich, sehr direkt dran.»

«Das ist grossartig!»

Die Bibel und die Person von Jesus würden unter die Haut gehen. «Das ist das Buch der Bücher. Da ist alles drin, jede Geschichte von uns. Ein sehr reales Buch, was unsere Geschichte angeht, auch bei dem, was momentan geschieht, zum Beispiel die Globalisierung.»

Und über Jesus: «Für jeden von uns hing dieser Mann an diesem beschissenen Kreuz. Und das ist ... ich weiss nicht ... » Becker ringt um Worte und sagt dann: «... das ist einfach ... das ist grossartig, finde ich!»

Bibel weckt Emotionen

Die Bibel weckt Emotionen, sagt Becker. «Egal, ob gläubig oder nicht gläubig: bei bestimmten Geschichten oder Momenten fühlt sich jeder angesprochen. Also wenn ich dir die Geschichte von Jesus vorlese und was da passiert ist, dann fängst du an zu weinen!»

Hören Sie Ben Becker auch im Audio-Beitrag

Weiterführende Links:
Diesen Jesus selber kennenlernen: Jesus entdecken
Ben Becker: «Am meisten überwältigte mich die Passion Christi»
Webseite mit Infos über weitere Auftritte: www.bibel2007.com

Datum: 18.10.2007
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch

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