Wettbewerb

Die Weihnachtsgeschichte als Comic

Das Internet-Portal «Kirche – Hamburg.de» schreibt ein Comic-Wettbewerb aus. Illustratoren, Grafikerinnen und Designer sind eingeladen, eine selbsterzählte und illustrierte Graphic Novel zu entwerfen.
Weihnachtsgeschichte als Comic

Den Künstlern stehe es frei, sich auf die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel zu beziehen oder die Geschichte ins 21. Jahrhundert zu übertragen. «Wir sind gespannt auf die Bandbreite an Ideen – wie zentrale Punkte des Christentums wie beispielsweise Nächstenliebe und Menschwerdung Gottes heute in Bilder übersetzt werden», sagt Mechthild Klein, Redaktorin bei der Evangelischen Kirche in Hamburg. Religion in Bilder zu fassen sei kein einfacher Stoff – weil es eine Fülle an Erfahrungen und Interpretationen im Christentum und in jedem einzelnen Gläubigen gebe.

Ausstellung und Booklet

Die besten Comic-Geschichten stellt das Internetportal im Dezember vor. Ausserdem sind die Weihnachts-Comics in einer Ausstellung in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi zu sehen. Eine Auswahl erscheint in einem Booklet.

Mit dem Projekt möchte das Portal auch jüngere Menschen ansprechen. Die kurze Form und die moderne Bildsprache der Comics ermögliche eine neue Form der Annäherung an das Geheimnis von Weihnachten, sagt Klein. «In der Literatur, aber auch in der bildenden Kunst und Musik, wurde die Weihnachtsgeschichte immer wieder neu erzählt und interpretiert. So kann auch das Genre der Graphic Novel zu dieser Fülle beitragen.»

Kompetente Jury – attraktive Preise

In der Jury sind unter anderem der Hochschullehrer Bernd Mölck-Tassel, Leiter des Departments Design, die Comic-Zeichnerin Isabel Kreitz sowie als Theologe Jörg Herrmann, Leiter der Evangelischen Akademie der Nordkirche.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 5000 Euro: 1. Preis: 2500 Euro; 2. Preis: 1500 Euro. Sonderpreis für Studierende der entsprechenden Fachrichtungen: 1000 Euro. Bis zum 10. November 2012 können die Künstler ihren Weihnachts-Comic an die Redaktion schicken.

Datum: 29.08.2012
Autor: Bruno Graber
Quelle: Livenet / evangelische Kirche in Hamburg

Werbung
Livenet Service
Werbung