Livenet-Talk mit Boppi

Explo Days: Die Evangeliumsreise

Dieses Wochenende, am 27. und 28. November 2021, finden die Explo Days in Zug statt. Im Livenet-Talk gewährt Andreas «Boppi» Boppart, Missionsleiter Campus für Christus und Gastgeber, einen Einblick zur Explo. Das Thema ist «Das gelebte Evangelium».
Lisa Sharon Harper
Andreas «Boppi» Boppart

Dieses Wochenende, am 27. und 28. November 2021, finden die Explo Days in Zug statt. Im Livenet-Talk gewährt Andreas «Boppi» Boppart, Missionsleiter Campus für Christus und Gastgeber, einen Einblick zur Explo. Das Thema ist «Das gelebte Evangelium».

Nach der Sofa-Explo 2020 lanciert Campus für Christus für 2021 eine weitere Form der Explo, die sogenannten Explo Days. Sie finden am kommenden Wochenende in der Lokalität «Freiruum» in Zug statt. In der Schweiz wird bewusst kein Livestream angeboten, um ein möglichst starkes Wir-Momentum in Zug zu erleben oder wie es Andreas «Boppi» Boppart im Livenet-Talk sagt: «Es ist wichtig, die ganze Reise des Evangeliums mitzuerleben.» Nur in Deutschland und Österreich werden Übertragungen per Livestream möglich sein.

Format «TED-Talks»

Zwölf Referentinnen und Referenten werden ihre Erfahrungen zum Thema «Das gelebte Evangelium» weitergeben. Die gemeinsame Reise des Programmes beginnt am Fusse des Berges, geht weiter zum Thema das Gute und endet beim Gelebten. «Ich bin überzeugt, wir werden nach den Explo Days sagen können 'Wow crazy, wir können in zwei Tagen so eine Reise machen'», ist Boppi überzeugt.

Die Sessions werden im Format der berühmten «TED-Talks» durchgeführt. Die zwölf Einheiten sind an ein ungefähres Zeitlimit von 18 Minuten gebunden. Mit dabei in Zug sind auch die Künstler von Central Arts, die mit persönlichen Gedanken zur Thematik beitragen und am Samstagabend eine Worshipnacht veranstalten werden.

Eindrückliche Geschichten

Die Suche nach passenden Referenten, stellte sich als eine zweijährige Detektivarbeit heraus, berichtet Boppi. «Durch die Querverweise in den Büchern bin ich beispielsweise auf Lisa Sharon Harper gestossen.» Die Amerikanerin, die FreedomRoad gegründet hat, wird live in Zug auftreten. Harper wird über das Thema Gerechtigkeit sprechen. Dazu Konferenzleiter Boppart: «Ihre Grossmutter wurde versklavt und musste 15-17 Kinder in die Sklaverei gebären. Harper kommt von dem Punkt her: 'Christus ist nicht einfach einer, der meiner Grossmutter vergibt, sondern er ist der, der Gerechtigkeit bringt.'»

Weiter mit dabei live vor Ort oder per Video sind Pete Greig, Jele Mailänder, Martin Schleske, Shaila Visser und einige mehr. «Sie alle sind ein Puzzleteil. Wenn wir sie alle zusammenbringen, führt dies zu einem Gesamtbild, das die Teilnehmer begeistern soll, sich eingehender diesem Evangelium zu widmen.»

Freude am Evangelium

«Das gelebte Evangelium» sei ein vielschichtiges Thema. «Jeder möchte etwas anderes am Evangelium zuspitzen, wie ein Bleistift, der immer kleiner wird.» Für Boppis Begriffe wurde das Evangelium dadurch zu stark verkürzt. Die Engführung auf Kreuz und Schuld werde den vielen Facetten nicht gerecht. «Das Evangelium ist doch viel weiter!»

Was dieses «weiter» alles bedeutet, wird an den Explo Days vom 27. und 28. November entfaltet. Aus den Sessions im «Freiruum» in Zug entsteht anschliessend ein Kurs, der zum Weiterdenken und Weiterdiskutieren einlädt. Boppi hofft, dass daraus eine neue Bewegung entsteht: «Mein Traum ist, dass die Leute wieder Freude daran bekommen, das Evangelium in die Welt hineinzutragen.»

Zur Webseite:
Explo Days

Im Livenet-Talk spricht Boppi auch noch über die Serie The Chosen und wie er persönlich mit Kritik umgeht:

Zum Thema:
Online und länderübergreifend: «Sofa-EXPLO» als Hoffnungsmosaik
Aus Landes- und Freikirchen: 6'500 Teilnehmende entdeckten Neuland in begeisterndem Miteinander
Hoffnung in Corona-Zeiten: Viel mehr als ein «Warten auf Godot»

Datum: 25.11.2021
Autor: Nora Baumgartner
Quelle: Livenet

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