Für eine besondere Adventszeit

Neue Weihnachts-Traditionen einführen

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Plätzchen backen, Geschenke basteln und auf den Weihnachtsmarkt gehen – das sind sicher nette Rituale im Advent. Aber vielleicht ist es an der Zeit, neue Weihnachts-Traditionen einzuführen, die ein bisschen mehr mit dem eigentlichen Fest zu tun haben? Wir haben ein paar Ideen...

Advent: Die Wohnung wird geschmückt, Plätzchen gebacken und das grosse Fest vorbereitet. Doch leider sind die Wochen der «besinnlichen Zeit» auch immer ganz schön voll gestopft mit Terminen, Weihnachtsfeiern in Firma, Kindergarten und Sportvereinen.

Gehen Sie es dieses Jahr doch mal etwas ruhiger an. Schrauben Sie Ihre Erwartungen herunter und sagen Sie auch mal Termine ab. Gönnen Sie sich und Ihrer Familie die Zeit, diesen Advent auf besondere Weise zu erleben. Vielleicht helfen diese neuen Weihnachts-Traditionen, sich auf das zu besinnen, um was es an Weihnachten wirklich geht.

Adventssonntage für die Familie reservieren

Nehmen Sie sich im Weihnachtstrubel die Adventssonntage frei, als besondere Familienzeit. Machen Sie es sich daheim gemütlich und lesen Sie gemeinsam in der Bibel, dem Buch, das erklärt, warum es Weihnachten überhaupt gibt.

Lesen Sie zusammen die Weihnachtsgeschichte, zum Beispiel an jedem Sonntag aus einem anderen der vier Evangelien? Oder die uralten Prophetien über den kommenden Messias, wie zum Beispiel aus Jesaja, Kapitel 9, Verse 1-6. Überlegen Sie als Familie, was Weihnachten für Sie persönlich bedeutet. Wer ist Jesus für Sie? Was bedeutete es für Ihre Familie, dass Jesus auf diese Welt gekommen ist? Jeder kann ein Bild dazu malen, das dann im Flur oder in der Küche aufgehängt wird.

Beenden Sie diese besonderen Abende damit, dass jeder ein kleines, einfaches Gebet spricht. Beten Sie dafür, dass Jesus Ihnen in dieser Adventszeit ganz besonders nahe ist und dass er sich Ihnen zeigt.

Weihnachts-Klingel-Streich

Im Johannes-Evangelium wird Jesus als das Licht beschrieben, das für alle Menschen in dieser Welt leuchtet. Wie wäre es, wenn Sie auch ein wenig Hoffnung und Licht verschenken? Zum Beispiel mit einem Klingel-Streich bei einer alleinerziehenden Mutter: Klingeln und wegrennen! – Aber vorher legen Sie kleine Geschenke für die Alleinerziehende und ihre Kinder vor die Türe. Wenn Sie möchten, schreiben Sie einen Bibelvers der Hoffnung als Absender auf die Päckchen. Das macht nicht nur Spass und ist aufregend, sondern macht auch anderen eine echte Freude.

Sich versöhnen

«Christ ist erschienen, uns zu versühnen», so heisst es in dem Weihnachtslied 'Oh du Fröhliche'. Und tatsächlich ist das einer der Gründe, warum Jesus auf diese Welt kam. Er wollte den Weg zu Gott frei machen. Alles, was uns abhalten will, zu Gott zu kommen, räumt er aus dem Weg, wenn wir ihn darum bitten: Schuld, Scham, Minderwertigkeitsgefühle...

Was drückt Ihr Gewissen bis heute? Wo fühlen Sie sich schuldig? Wo sind andere Menschen an Ihnen schuldig geworden? Nutzen Sie die Wochen vor Weihnachten und werden Sie Ihre Lasten los. Versöhnen Sie sich mit Menschen. Bitten Sie um Vergebung. Vergeben Sie. Und sprechen Sie mit Jesus über die Altlasten, die Sie quälen. Bitten Sie ihn um Vergebung Ihrer Schuld. Jesus macht auch heute noch frei.

Jemanden für Heilig Abend einladen

Ja, Weihnachten ist ein Familienfest, aber Weihnachten ist auch das Fest der Hingabe und Liebe. Gott gibt alles auf und schenkt sich uns selbst. Laden Sie für den Heiligen Abend jemanden ein, der keine Familie hat und sonst alleine wäre. Oder laden Sie eine Person aus dem benachbarten Flüchtlingsheim ein, die vielleicht noch nie Weihnachten gefeiert hat. Sie werden sehen, wie reich ein Fest wird, wenn man das Fest der Liebe nicht nur feiert, sondern auch lebt.

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Datum: 03.12.2017
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch

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