Frauen-Impulstag FIT: Wie Frauen zu innerem Halt kommen

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Debora Sommer
Wetzikon. Ein Zwischenhalt für Frauen: Darum ging es am Frauen-Impulstag FIT in Wetzikon, der seit 1997 jährlich von den drei freikirchlichen Gemeindeverbände Chrischona, FEG und VFMG durchgeführt wird. Die Theologin Debora Sommer aus Strengelbach betonte in ihrem Referat die Wichtigkeit von Pausen: «Je anstrengender die Wanderung, desto wichtiger die Zwischenhalte.»

Die Referentin zog aus dem mitgebrachten Rucksack keinen schmackhaften Znüni, sondern einen heillos verworrenen Fadenknäuel hervor: dunkle Fäden als Symbol für Enttäuschung und Kritik, helle Fäden für Glück und Gelungenes. Möglicherweise müsse Gott uns ab und zu einen unfreiwilligen Halt zumuten, um unsere Aufmerksamkeit auf unser Leben zu lenken. «Liebevoll nimmt er die Fäden in seine Hände, macht Geschehenes zwar nicht ungeschehen, aber umwickelt das Durcheinander mit seinem roten Faden», stellte Debora Sommer fest.

Ein Team von acht Frauen unter der Leitung von Andrea Räth, Rheinfelden, zeichnete verantwortlich für die Organisation daes Frauen-Impulstages. Auch Männer in Küche und Service, an Flügel, Mikrofon und Mischpult trugen dazu bei, dass die Frauen bei ihrem Zwischenhalt richtig auftanken konnten.

Datum: 22.04.2009
Quelle: ideaSpektrum Schweiz

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