ProChrist Live 2018

«Rundum gelungene Themenwoche zum Glaubensbekenntnis»

ProChrist Live 2018 war aus Sicht der Veranstalter rundum ein Erfolg: Mit den beiden Rednern Elke Werner und Steffen Kern, den neuen Formaten und den verschiedenen Verbreitungswegen konnten nach ersten zurückhaltenden Schätzungen deutlich über eine Million Menschen mit der christlichen Botschaft erreicht werden.

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Am Zentralort Leipzig war ProChrist Live 2018 mit durchschnittlich ca. 800 Leuten gut besucht.
Die ProChrist-Woche vom 11. bis 17. März in der Kongresshalle am Zoo Leipzig wurde vor Ort von über 20 christlichen Gemeinden, Werken und Organisationen getragen. Die Abendveranstaltungen standen unter dem Motto «Unglaublich?» und orientierten sich am Apostolischen Glaubensbekenntnis. Die Abende wurden vom Zentralort Leipzig live an über 500 Veranstaltungsorte übertragen. Zeitgleich erfolgte die Ausstrahlung über Bibel TV, den Radiosender ERF plus sowie über Youtube, Facebook und Internet. Interview-Partner berichteten an jedem Abend, welche Bedeutung der Glaube in ihrem Leben hat, darunter der Astrophysiker Heino Falcke, Benjamin Wussow, Sohn des Schwarzwaldklinik-Stars Klausjürgen Wussow, und Daniel Böcking, stellvertretender Chefredakteur der Bild-Zeitung.

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Auch Daniel Böcking, stellvertretender Bild-Chefredakteur, war in Leipzig zu Gast.
Darüber hinaus fanden an 35 Orten Veranstaltungen zu denselben Themen mit Rednerinnen und Rednern von ProChrist statt – durchgehend mit guter Resonanz.

Roland Werner, erster Vorsitzender des ProChrist-Vereins, resümiert: «Die Mitarbeiter in Leipzig, an den Veranstaltungsorten und an der Telefon-Hotline haben zahlreiche Glaubens- und Seelsorgegespräche geführt. Viele Menschen, auch aus anderen Kulturkreisen, haben so erstmalig oder wieder neu einen Zugang zu Jesus Christus finden können. Dazu dienten auch die Übersetzungen in andere Sprachen. Besonders gross war das Interesse im slowakischen Sprachraum.»

Zahlen und Daten zu ProChrist Live 2018

Neben den Liveübertragungen aus Leipzig standen mit Bibel TV, ERF plus, Youtube, Facebook und Livestream weitere Verbreitungswege zur Verfügung. Eine endgültige Gesamtzahl aller Besucher und Zuschauer kann erst nach abschliessender Auswertung aller Kanäle veröffentlicht werden. An den Veranstaltungsorten selbst fanden sich im Laufe der Woche etwa 200'000 Menschen ein. Mehrere 100'000 Aufrufe gab es über die anderen Kanäle. So verfolgten viele Menschen die Themenabende zusätzlich am Fernseher oder im Internet.

Besonders beachtlich war die Nutzung der kostenpflichtigen Hotline für Glaubens- und Seelsorgegespräche, die für TV-Zuschauer zur Verfügung stand. Dort gingen rund 1'400 Anrufe ein. «Diese hohe Anzahl hat uns überrascht, zumal die Hotline jeweils nur von 20-22 Uhr geschaltet war», sagte ProChrist-Geschäftsführer Michael Klitzke.

Viele Menschen in Leipzig und an den Veranstaltungsorten nahmen die Einladung zum Kreuz an oder kamen an einer der Gebetsstationen mit Mitarbeitern ins Gespräch.

Neues Veranstaltungsformat

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Als Redner und Moderatoren führten Elke Werner und Steffen Kern gemeinsam durch die Abende.
Als Redner und Moderatoren führten Elke Werner und Steffen Kern gemeinsam durch die Abende. Mit unterschiedlichen Elementen wie überraschenden Bühnenbildern, vielfältiger Musik, kreativer Bild- und Farbgestaltung sowie künstlerischen Beiträgen wurde das jeweilige Thema vertieft und so die Verkündigung zu den Zentralpunkten des christlichen Glaubens verstärkt.

12'500 Ehrenamtliche europaweit im Einsatz

In Leipzig, dem Hauptveranstaltungsort, hatten etwa 300 ehrenamtliche Helfer zum Gelingen des Events beigetragen. Sie engagierten sich in ganz unterschiedlichen Bereichen, darunter Ordner- und Fahrdienste, Verpflegung, Kommunikation, Auf- und Abbau ebenso wie in Seelsorge, Gespräch und Gebet. An den übrigen Orten wurden Veranstaltungen durch zwei bis 50 Mitarbeiter organisiert. Im Durchschnitt waren es 25 Ehrenamtliche. «Diese Zahl zeigt, dass unser Veranstaltungsformat funktioniert hat: Wir wollten erreichen, dass auch kleine Gemeinden ProChrist-Veranstaltungen durchführen können. Das ist gelungen», sagte Roland Werner.

Fremdsprachenangebote stark genutzt

Stark wahrgenommen wurden auch die Fremdsprachenangebote. Etwa 20 Prozent der Orte nutzen die Simultanübersetzungen in Farsi, Arabisch oder Englisch. In Leipzig wurde zudem in Deutsche Gebärdensprache, Russisch und Tigrinya simultan übersetzt.

Veranstaltungsorte ohne Übertragung

Diesmal gab es neben der Live-Übertragung auch 35 Veranstaltungen mit eigenem Redner vor Ort. Einer dieser Orte war die Johanneskirche in der Giessener Innenstadt mit dem ProChrist-Redner Matthias Clausen. Dort nahmen durchschnittlich etwa 110 Gäste teil. Darunter nahm auch eine Gruppe von Iranern das Angebot der Übersetzung in Farsi wahr. «Für mich persönlich war es ermutigend, dass immer wieder Einzelne das Gespräch über den Glauben suchten», sagte Matthias Clausen.

ProChrist Live wirkt weiter

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Roland Werner (links), erster Vorsitzender des ProChrist-Vereins
«Für uns ist ProChrist Live noch nicht vorbei: Wir sehen, dass die Zugriffszahlen auf unsere Mediatheken von Tag zu Tag steigen. Das wird sicher auch in den kommenden Wochen so bleiben», freute sich Roland Werner. Und natürlich werden noch viele Anschlussgespräche stattfinden: Die beteiligten Gemeinden bieten Interessierten Begleitung in Form von «Glaubenskursen» an. «Auf so ein Angebot warte ich schon mein ganzes Leben», war die spontane Reaktion einer Besucherin der Giessener ProChrist Live-Abende, als sie von diesen Kursen hörte.

Zur Webseite:
ProChrist Live

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Datum: 19.03.2018
Autor: Thomas Brand
Quelle: ProChrist

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