Deutscher Evangelischer Kirchentag im Zeichen der Krise

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In Bremen hat der 32. Deutsche Evangelische Kirchentag begonnen.
Bremen. In Bremen hat am Mittwoch der 32. Deutsche Evangelische Kirchentag begonnen. Zu dem Protestantentreffen werden bis Sonntag rund 100‘000 Dauergäste erwartet. Unter dem biblischen Motto «Mensch, wo bist Du?» finden etwa 2‘500 Veranstaltungen zu zentralen Themen wie der Wirtschaftskrise und zu Glaubensfragen statt.

Für den Eröffnungsgottesdienst auf der Bremer Bürgerweide und dem anschliessenden bunten «Abend der Begegnung», zu dem auch Bundespräsident Horst Köhler erwartet wurde, rechnete die Stadt mit etwa 300‘000 Gästen. 6‘000 Mitwirkende gestalteten den Abend in der dafür komplett gesperrten Innenstadt.

Der evangelische Kirchentag in Bremen steht im Zeichen der Wirtschafts- und Klimakrise. Bei dem Protestantentreffen gehe es darum, neue Ideen angesichts dieser Krisen zu entwickeln, sagte die Vorsitzende der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin. In Bremen solle die Zukunft besprochen und geplant werden.

«Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen stellen sich die Leute wieder vermehrt Glaubensfragen - auch in Ostdeutschland», erklärte die Grünen-Politikerin. Immer mehr Menschen wollten wissen: «Was hält die Gesellschaft jenseits von Kapital und Wirtschaft zusammen?»

Webseite: www.kirchentag.de

Datum: 21.05.2009
Quelle: Epd

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