Über Megaprojekte, Verpackung und Werte der Ortsgemeinde
Liebe Redaktion jesus.ch
Wer sich ernsthaft mit dem Glauben an Jesus Christus befasst wird sehr bald feststellen, dass es eine lebendige Beziehung zu Gott ist, die da durch diesen Glauben erwächst.
Eigenartigerweise sind wir alle davon überzeugt, dass die Fehler der Geschicht bezüglich Krieg, Hunger usw. sich nicht mehr wiederholen dürften, da man ja daraus gelernt hat.
Was ist aber mit unserer christlichen Szene bloss los? Haben wir nichts gelernt nur schon in den letzten 30 Jahren? Was sind da für Querelen, Missgunst, Besserwisserei und Rechthaberei passiert? Und wo stehen wir heute?
Am genua gleichen Ort! Und die Welt sieht auf uns und schüttelt den Kopf! Statt dass die Welt sieht, dass wir - trotz unterschiedlicher Sicht- oder Vorgehensweisen - einander segnen, unterstützen und erfreuen, sind wir mehr oder weniger einander fremd, seelisch, geistlich fern!
Mega Projekte werden hochgejubelt - und wenn sie nach Jahren wieder verschwinden, bekommen diejenigen recht, die es schon immer wussten ...
Unser Auftrag als Christen nehmen wir - aus der Sichtweise der Welt - schlicht nicht richtig wahr.
Nichts Neues unter dem Himmel! Ich weiss, doch warum ich Euch schreibe hat doch ein Grund: Ich möchte euch ermutigen als Portal jesus.ch auch breitgefächerter, tiefgreifender zu agieren, als die weltliche Konkurrenz.
Wir Christen bestehen nicht nur aus icf und Co. Seit Jahren snd Christen treu im Gebet, mit ihren Finanzen, mit ihrem Besuch in einer fast leeren Kirche und werden jetzt auch noch mitleidig belächelt.
Unser Christentum wird zusehends nach Verpackung wahrgenommen. Der Inhalt sei der gleiche wird behauptet. Ich wage diesem Anspruch entgegen zu treten und behaupte, dass die Situation die selbe ist, wie sie schon immer war: Jesus legte Wert auf Inhalt, die religiösen Führer seiner Zeit betonten die Verpackung.
Was mir als Christ zu denken gibt, dass die grundlegenden Prinzipien der Liebe, der Achtung und Wertschätzung vermehrt in den Hintergrund treten, sobald wir als Christen uns in Strukturfragen verrennen. Das gegenseitige "Bekehren" ist zwischen den Zeilen immer wieder spürbar. So signalisieren gerade die "Erfolgsmedungen" der neuen Bewegungen (nicht nur icf) unverkennbar, dass ihre Vorgehnsweise, ihre Verpackung für diesen Aufschwung verantwortlich sei und schon werden diese Prinzipien auf Papier gebracht und als zukunftsweisende, nachahmenswerte Leitlinien verkauft. Willow creek und ähnliche Organisationen sind da sehr aktiv.
Leider gehen damit für viele Ortsgemeinden wesentliche Werte kaputt: Die Eigenverantwortung und -Dynamik wird durch fremde (nicht unbedingt schlechte!) Verpackungsbeispiele verschüttet.
Ich frage mich allen Ernstes, ob Jesus seinen Weg, seine Lehre so verstanden hat? Wer nicht mit multimedia-soundgeschwängerter und euphoriefreudiger Ambiente aufwartet hat scheinbar verloren!
Vielleicht denken sie jetzt: typisch, so ein frustrierter Pseudochrist!
Weit gefehlt! Als Grufti (47) habe ich die letzen, sagen wir mal 40 Jahre Schweizer Christenscene miterlebt und versucht (!) nicht einzuschlafen (ich beziehe das auf mich persönlich, nicht auf andere).
Die Vorgehensweisen waren und sind immer die gleichen gebleiben: Bring Neuartiges, Interessantes und setze Massstäbe damit. So nach dem Prinzip der Autoindustrie: Wenn der besorgten Bevölkerung das Tännchen im Superrasen zu gilben beginnt, bringe den Katalysator, wenn Klotzen angesagt ist, motze die Golfkiste mit über 200 PS auf. Was ist passiert?
Es wird zwar hüben und drüben in diesen Kirchenmodellen behauptet, dass die Verpackung oder der Inhalt prioritär sei, in Wirklichkeit wird aber nur nach dem Prinzip: der Kunde ist König gehandelt. Den Jungen den Sound, den Clip - den Alten das beruhigende, bewährte Gewünschte! Wer zahlt, befielt! gilt hier genauso. Bedürfnisorientiert!
Meine Frage lautet nun abschliessend: Wer hat eigentlich Bedürfnisse anzumelden? Wir oder Jesus? Wie steht es mit dem Auftrag von Jesus? Um der Sache nicht einen selbstherrlichen Touch zu geben: ich stehe selber in diesre Spannung von attraktivem und demütigem Verlangen, Handeln und somit Ausleben. Gott möge unser Leben darin bewahren, das wir einander segnen können, an dem Ort, wo er uns hingestellt hat!
liebe Güsse - und weiterhin viel Kraft und Freude bei der Arbeit!
Wer sich ernsthaft mit dem Glauben an Jesus Christus befasst wird sehr bald feststellen, dass es eine lebendige Beziehung zu Gott ist, die da durch diesen Glauben erwächst.
Eigenartigerweise sind wir alle davon überzeugt, dass die Fehler der Geschicht bezüglich Krieg, Hunger usw. sich nicht mehr wiederholen dürften, da man ja daraus gelernt hat.
Was ist aber mit unserer christlichen Szene bloss los? Haben wir nichts gelernt nur schon in den letzten 30 Jahren? Was sind da für Querelen, Missgunst, Besserwisserei und Rechthaberei passiert? Und wo stehen wir heute?
Am genua gleichen Ort! Und die Welt sieht auf uns und schüttelt den Kopf! Statt dass die Welt sieht, dass wir - trotz unterschiedlicher Sicht- oder Vorgehensweisen - einander segnen, unterstützen und erfreuen, sind wir mehr oder weniger einander fremd, seelisch, geistlich fern!
Mega Projekte werden hochgejubelt - und wenn sie nach Jahren wieder verschwinden, bekommen diejenigen recht, die es schon immer wussten ...
Unser Auftrag als Christen nehmen wir - aus der Sichtweise der Welt - schlicht nicht richtig wahr.
Nichts Neues unter dem Himmel! Ich weiss, doch warum ich Euch schreibe hat doch ein Grund: Ich möchte euch ermutigen als Portal jesus.ch auch breitgefächerter, tiefgreifender zu agieren, als die weltliche Konkurrenz.
Wir Christen bestehen nicht nur aus icf und Co. Seit Jahren snd Christen treu im Gebet, mit ihren Finanzen, mit ihrem Besuch in einer fast leeren Kirche und werden jetzt auch noch mitleidig belächelt.
Unser Christentum wird zusehends nach Verpackung wahrgenommen. Der Inhalt sei der gleiche wird behauptet. Ich wage diesem Anspruch entgegen zu treten und behaupte, dass die Situation die selbe ist, wie sie schon immer war: Jesus legte Wert auf Inhalt, die religiösen Führer seiner Zeit betonten die Verpackung.
Was mir als Christ zu denken gibt, dass die grundlegenden Prinzipien der Liebe, der Achtung und Wertschätzung vermehrt in den Hintergrund treten, sobald wir als Christen uns in Strukturfragen verrennen. Das gegenseitige "Bekehren" ist zwischen den Zeilen immer wieder spürbar. So signalisieren gerade die "Erfolgsmedungen" der neuen Bewegungen (nicht nur icf) unverkennbar, dass ihre Vorgehnsweise, ihre Verpackung für diesen Aufschwung verantwortlich sei und schon werden diese Prinzipien auf Papier gebracht und als zukunftsweisende, nachahmenswerte Leitlinien verkauft. Willow creek und ähnliche Organisationen sind da sehr aktiv.
Leider gehen damit für viele Ortsgemeinden wesentliche Werte kaputt: Die Eigenverantwortung und -Dynamik wird durch fremde (nicht unbedingt schlechte!) Verpackungsbeispiele verschüttet.
Ich frage mich allen Ernstes, ob Jesus seinen Weg, seine Lehre so verstanden hat? Wer nicht mit multimedia-soundgeschwängerter und euphoriefreudiger Ambiente aufwartet hat scheinbar verloren!
Vielleicht denken sie jetzt: typisch, so ein frustrierter Pseudochrist!
Weit gefehlt! Als Grufti (47) habe ich die letzen, sagen wir mal 40 Jahre Schweizer Christenscene miterlebt und versucht (!) nicht einzuschlafen (ich beziehe das auf mich persönlich, nicht auf andere).
Die Vorgehensweisen waren und sind immer die gleichen gebleiben: Bring Neuartiges, Interessantes und setze Massstäbe damit. So nach dem Prinzip der Autoindustrie: Wenn der besorgten Bevölkerung das Tännchen im Superrasen zu gilben beginnt, bringe den Katalysator, wenn Klotzen angesagt ist, motze die Golfkiste mit über 200 PS auf. Was ist passiert?
Es wird zwar hüben und drüben in diesen Kirchenmodellen behauptet, dass die Verpackung oder der Inhalt prioritär sei, in Wirklichkeit wird aber nur nach dem Prinzip: der Kunde ist König gehandelt. Den Jungen den Sound, den Clip - den Alten das beruhigende, bewährte Gewünschte! Wer zahlt, befielt! gilt hier genauso. Bedürfnisorientiert!
Meine Frage lautet nun abschliessend: Wer hat eigentlich Bedürfnisse anzumelden? Wir oder Jesus? Wie steht es mit dem Auftrag von Jesus? Um der Sache nicht einen selbstherrlichen Touch zu geben: ich stehe selber in diesre Spannung von attraktivem und demütigem Verlangen, Handeln und somit Ausleben. Gott möge unser Leben darin bewahren, das wir einander segnen können, an dem Ort, wo er uns hingestellt hat!
liebe Güsse - und weiterhin viel Kraft und Freude bei der Arbeit!
Beat Trummer
E-Mail: info@anker-treff.ch
anker-treff.ch
Datum:
25.02.2004